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Kundgebungsbericht zu Ehren von Ernst Henning

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Kundgebungsbericht zu Ehren von Ernst Henning

Wir waren am 14.03 auf einer Gedenkkundgebung um den vor 90 Jahren ermordeten Kommunisten Ernst Henning zu Ehren nach mehreren informativen Texten zogen wir zu seinem Grab um Blumen niederzulegen.

Während die BRD ihre Augen vor den steigenden Morden von Faschisten verschließt versuchen sie uns zu kriminalisieren!

Faschisten angreifen bevor sie und angreifen! Antifaschistischen Selbstschutz im Sinne Hennings aufbauen!

Unsere Rede: 

Heute gedenken wir dem Gefallenen Ernst Henning, er wurde 1931 von der SA  erschossen!

Es brauchte eine ganze Bande der Faschisten , um ihm ein Ende zu setzen!

Henning ist nicht nur wegen seinem heldenhaften Einsatz während des Hamburger Aufstandes  ein Vorbild  für uns, sondern auch wegen seinem Einsatz, die KPD in Bergedorf mit aufzubauen! 

Seine Rolle im Rot Front Kämpferbund, in dem er dafür sorgte das faschisten keine Ruhe mehr haben sollten, lässt uns Kraft und Mut schöpfen seinen und unseren Kampf fortzuführen und entschlossen gegen die Herrschenden anzukämpfen!

In seinem Sinne wollen wir dafür sorgen das Faschisten keine ruhige Minute mehr in ihrem erbärmlichen Leben haben werden!

Das Attentat auf ihn lässt uns zu dem Schluss kommen, dass faschistische Angriffe von uns Kommunist*innen nicht mehr hingenommen werden dürfen. Schon zu oft, wurden unsere Genoss*innen  Opfer der hinterhältigen Angriffe von Faschisten! Während Faschistische Angriffe sich häufen, geht die BRD ganz im Sinne der Faschisten gegen Revolutionäre Kommunist*innen und andere Antifaschist*innen vor, indem sie uns durch Hausdurchsuchungen und angehängten Straftaten zu kriminalisieren versucht. 

Das wir aber, ganz im Geiste Hennings, dadurch nur noch entschlossener werden ist wahrscheinlich das Gegenteil von dem was sie sich erhofft haben. 

Ganz im Gegensatz zu vermeintlich linken Parteien die im Endeffekt doch nur für das herrschende System Politik machen, wollen wir Ernst Henning ernsthaft Gedenken und seinen Kampf für eine klassenlose und freie Gesellschaft weiterhin fortführen! Um das ausbeuterische System zu überwinden, müssen wir solidarisch zusammen stehen und nicht wie sozialdemokratische Parteien das Gedenken zur Selbstdarstellung nutzen. Wir können so ein unsolidarisches Verhalten nicht gebrauchen, wenn gleichzeitig Antifaschist*innen wachsender Repression ausgesetzt sind. Wer sich selber „links“ nennt, sollte das längst verstanden haben. 

Gerade wegen dem pseudolinken Gelaber der Politiker, aus, laut eigenen Angaben „linken“ Parteien, die uns im Endeffekt doch nur an das Kapital verkaufen werden, müssen wir als ernsthafte Antifaschist*innen für eine Faschismusfreie Gesellschaft eintreten.  

Organisiert euch im Antifaschistischen Kampf! Baut Antifaschistischen Selbstschutz auf! 

Wir heben unsere Fäuste für alle Getöteten und Gefangenen Antifaschist*innen! Hamburg bleibt rot!