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Bericht von der „Nicht auf unserem Rücken“ Demo in Lübeck

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Bericht von der „Nicht auf unserem Rücken“ Demo in Lübeck

Wir waren am Heute in Lübeck um gegen die Abwälzung der Covid-19 Krise auf die Pflegekräfte, die Erzieher, die Frauen* und die Sozialen Berufe zu protestieren.

Auf dieser Demo formierte sich ein ungeplanter Block hinter unserem Transpi, der wie der Block der IL und Basis Antifa Lübeck lautstark unsere Forderung durch die Straße trug.

Die Herrschenden versuchen uns einzureden das „wir allem im selben Boot sitzen“ allerdings ist dies nur ein heuchlerischer Versuch die unterdrückten ruhig und zufrieden zu stellen, wir sitzen nämlich nicht alle im selben „Boot“ die Bonzen, und Chefs können sich dank ihrer Privatversicherungen einer schnellen Behandlung sicher sein, während das Proletariat durch ihre Ausbeutung dazu verdammt ist bei der Grundversicherung zu bleiben und in Krankenhäuser müssen wo die Ärzt*innen und Pfleger*innen am zusammenbrechen sind weil sie die erwarteten Leistung nicht erbringen können, auf der Demonstration in Lübeck wurde ein Brief an Jens Spahn vorgelesen in dem eine Pflegerin davon erzählt wie unfassbar schlecht die Politik mit dem Pflegepersonal umgeht und immer mehr Druck aufbaut ohne sich selber für ein besseres Pflegesystem einzusetzen. 

Die von der BRD hochgelobten Prämien helfen dem Personal nicht viel sondern sollen nur dafür sorgen das die herrschenden sagen können sie hätten was getan! Das Krankenversicherungssystem zeigt nur zu deutlich auf das der Klassenkampf notwendig ist um der Bevölkerung einen humanen Zugang zu einer gute Behandlung zugänglich zu machen.

Wir sitzen nicht alle im „gleichen Boot“ sie sitzen auf ihrer Jacht und schauen uns zu wie unser marodes Boot untergeht.

Die Demonstration war trotz des erstaunlich hohen Aufgebot an Bullen, die zwei Seitenstraßen mit ihren Wagen vollstehen hatten, gut besucht und die Entschlossenheit die den Demonstrant*innen ins Gesicht geschrieben stand konnte nicht von verschiedenen Faschos gebrochen werden die zwischenzeitlich kurz auftauchten und versuchten mit Hitlergrüßen oder abfälligen Bemerkungen uns zu provozieren, da wir uns aber nicht auf ihre Provokanten Taten einließen merkten sie auch schnell das sie nur die Opfer ihres eigenen Planes wurden und verzogen sich schnell wieder. 

Die Redebeiträge der Lübecker Genoss*innen werden sich einbrennen in die Kämpfe die wir weiter führen und machten deutlich wie wichtig es ist den Klassenkampf umzusetzen.

Wir danken für die gut organisierte und kämpferische Demonstration den Veranstalter*innen und werden auch bei uns in Hamburg den Klassenkampf weiterhin voranbringen.

Klasse gegen Klasse, Krieg dem Krieg, Kampf dem Kapital bis der Frieden siegt!

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