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Für den revolutionären Feminismus

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Für den revolutionären Feminismus

Wer für eine kommunistische Zukunft kämpft darf den proletarischen Feminismus nicht außen vor lassen, ein revolutionärer Kampf ohne Frauen* ist zwecklos und wird immer Erfolgslos bleiben!

Der Proletarische Feminismus unterscheidet sich im wesentlichen vom bürgerlichen und queeren Feminismus darin das er Revolutionär ist, sprich das Hauptziel des proletarischen Feminismus ist die kommunistische Revolution in der das Patriarchat und die Unterdrückung der Frau* zwangsläufig unter ihrer Führung zerschlagen wird. „(…)Revolutionen kennen keine Halbheiten keine Kompromisse , kein Schleichen und sich Ducken . Revolutionen brauchen offene Visiere , klare Prinzipien, entschlossene Herzen“ (Rosa Luxemburg)

Selbstverständlich werden die Frauen* der Arbeiterklasse mit diesem revolutionären feministischen Kampf angesprochen; da sie, im Gegensatz zur Frau* der Bourgeoise auf zwei Ebenen unterdrückt wird.

Sie leiden direkt unter der Unterdrückung des Kapitalismus und werden zusätzlich kollektiv in der männerdominierten herrschenden Gesellschaft minderwertig behandelt. Angefangen an ihrem Arbeitsplatz wo sie weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen bekommen mit der Begründung das sie Kinder bekommen könnten, über das sexistische und patriarchale Verhalten welches uns seid unserer Kindheit eingetrichtert wird; wenn es etwas zu tragen gibt, beispielsweise eine Bank in der Schule, wird nach „starken Jungs“ gefragt das Mädchen* genauso schwere Sachen anpacken können wird ihnen mit diesem Kommentar abgesprochen.

Eine sehr offene Form des Sexismus den leider jede Frau* kennt ist das sogenannte „catcalling“ damit ist das hinterher pfeifen/ hinterherrufen von sexistischen Kommentaren gemeint, viele  Männer (meistens in Gruppen unterwegs) nehmen sich das recht raus Frauen* auf dem Weg komisch anzumachen oder sie sogar gegen ihren Willen zu berühren, da solch offen sexistische und missbräuchliche Vorfälle bei den Bullen in den allermeisten Fällen abgetan wird und nicht weiter beachtet werden, bleibt uns Feminist*innen meistens nur der organisierte Selbstschutz.

Sexismus existiert natürlich auch in der vermeintlich aufgeklärten linken Szene so werden Vergewaltiger teilweise von ihrer Gruppe aktiv geschützt und müssen keinerlei Konsequenzen aus ihrer Struktur fürchten, gerne werden sexistische Vorfälle auch verschwiegen ohne sie zu benennen und zu reflektieren! Das darf nicht so sein! Die Aufgabe einer jede*n Revolutionär*in und Revolutionärs muss die stetige Weiterbildung in allen Themen sein! „Selbstkritik, rücksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.“ (Rosa Luxemburg)

Das Thema Feminismus darf aber auch nicht bei Bildung stehen bleiben sondern muss konsequent und zielstrebig umgesetzt werden, sowie zu jeder Zeit auf die kommunistische Revolution hinarbeiten, in der die Gleichberechtigung aller Geschlechter eine Selbstverständlichkeit sein wird.

„Einer der ersten großen Verkünder der sozialistischen Ideale, der Franzose Charles Fourier, hat vor hundert Jahren die denkwürdigen Worte geschrieben: 

„In jeder Gesellschaft ist der Grad der weiblichen Emanzipation das natürliche Maß der allgemeinen Emanzipation.“ (Rosa Luxemburg)

Frauen, die kämpfen, sind Frauen, die leben.

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