Triff uns jeden 1. Freitag im Monat, ab 19:00 im Magda-Thürey-Zentrum (Lindenallee 72)
proletarische-jugend-hamburg@riseup.net

1. Mai 2020

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

1. Mai 2020

Gestern haben wir uns am 1. Mai um 12 Uhr zu der revolutionären 1. Mai Kundgebung, des 1. Mai Bündnis 2020 Hamburg, zusammengefunden und sind geschlossen auf die Straße, den Bullen entgegengetreten, wir haben das gemacht, was wir ankündigten, uns die Straße zu nehmen, was unsere Tradition als Kommunisten ist. Wir sind am 1. Mai gelaufen und haben unsere Fahnen hochgehalten! Wir haben uns die Straße genommen. Den Bullen, denen unser Vorgehen natürlich nicht gefallen hat lösten  die Versammlung plötzlich offiziell auf, mit der Begründung das die Sicherheit der Teilnehmer vor COVID-19 nicht gewährleistet sei, das dies natürlich ein nur vorgeschobener Grund war steht außer Frage. Kurze Zeit später wurden wir von Bullen gekesselt, dass es keinen Ausweg mehr gab. Da die Machtverhältnisse ungefähr 10 zu 1 war für die Bullen und Wasserwerfer angerollt kamen haben wir uns dann gemeinsam, mit unseren Bündnispartnern dazu entschieden der Aufforderung der Bullen nachzukommen und haben uns in 2er Gruppen von der Feldstraße entfernt. Die Demonstration soll ca 100-120 Teilnehmer gehabt haben. Um 20 Uhr fanden wir uns dann wieder an der Reeperbahn zusammen, wo einige vom Roten Aufbau geforderte Aktionen stattfinden sollten. 1500 Leute sollen teilgenommen haben, die sich genauso wie die Bullen, die an jeder Ecke und jeder Nebenstraße eine Hundertschaft stehen hatten, über die ganze Reeperbahn verteilten. Es gab massive Angriffe durch die Bullen, mit Knüppeln und Wasserwerfern. Ansagen wurden gemacht, die es unmöglich war zu befolgen, es ist also wieder das typische Vorgehen der Bullen welches auf Krawall hinausläuft weil es garnicht anders geht und die Bullen teilweise auch sehr offen zeigen das ihrerseits eine riesige Lust besteht Kommunisten und andere Widerständige zu verprügeln. Man schikanierte uns und die bullen haben sich von Anfang an Organisierte Gruppen obwohl diese sich zumeist an die nötigen Abstände hielten. So wurden wir zum Beispiel über längere Zeit von einem kamerawagen verfolgt und sehr wahrscheinlich gefilmt. Generell war es so das die Bullen extrem auf Zivil Fahrzeuge setzten so vielen uns von Anfang an doch so einige auf deren Nummerschilder auch bekannt waren. Zum Abend hin zogen wir uns dann zurück und wurden von den Bullen, als angeblich zusammengehörende Gruppe gekesselt und über 1 Stunde ohne die Möglichkeit die Sicherheitsbestimmungen gegen COVID-19 einzuhalten, so wurde uns nicht gestattet Masken anzuziehen oder den Mindestabstand einzuhalten, gekesselt, durchsucht und mit einem Platzverweis für ganz St.Pauli entlassen.

Diese massive Verfolgung, das aggressive auftreten der Bullen über den ganzen Tag auf den Aktionen wie in den Kesseln und die Schikanen sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Bullen und damit dieser Staat den ganzen Tag einem konkreten Kontroll- und Machtverlust ausgesetzt waren ihr ganzer Ausdruck von Macht und Autorität wurde immer wieder in ganz Hamburg in frage gestellt und bis in die Nacht waren die Bullen immerwieder konkreten Widerstandsaktionen ausgesetzt dies galt es wohl auch zu kompensieren!
Wir sprechen unseren tiefen Respekt allen gegenüber aus die sich gestern die Straße genommen und gekämpft haben !
Respekt auch an alle Gruppen die uns allen den Rahmen für die dutzenden Aktionen organisiert haben !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.