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Repression in Zeiten von Corona

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Repression in Zeiten von Corona

In vielen Ländern, mittlerweile in den meisten, wurden in den letzten Wochen strenge Verordnungen in Bezug auf Covid19 durchgesetzt. International sehen wir dadurch also eine zunehmende Repression ausgeführt von Polizei und teils dem Militär, und es ist unsere Pflicht sich dem kritisch und entschieden entgegenzustellen. Die Repressionsorgane werden die erhaltenen Informationen durch die Verordnungen während und nach der Pandemie für sich nutzen, da diese Hand in Hand mit Faschist*innen und Staat zusammenarbeiten.

Demonstrationen und Kundgebungen auf internationaler Ebene werden derzeit gewaltsam niedergeschlagen, aufgelöst oder direkt verhindert, wie man anhand einer Demonstration für die Aufnahme von Geflüchteten auf St. Pauli sah. Und das trotz Einhaltung von aktuellen Verordnungen. Es lässt sich der offensichtlich reaktionäre Charakter dieser Organe noch mehr erkennen.

Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, ob der 1. Mai oder die Solidarität mit Genoss*innen, die schon Repressionen ausgesetzt sind. Denn jetzt, wo sehr vielen Menschen klar sein müsste, dass der Kapitalismus und die herrschenden Klassen im Imperialismus nur zum Scheitern verurteilt sein können, ist es so wichtig sich zu organisieren und zu vernetzen. Natürlich steht ein Schutz gegenüber den sogenannten „Risikogruppen“ auch im Vordergrund, aber wir dürfen nicht vergessen uns auf das vorzubereiten was nach der Bewältigung der Corona-Pandemie kommen wird. Denn die Grundrechte die einfach mal eben abgeschafft wurden, die der Staat auch schon vorher mit Füßen getreten hat, wird er nicht alle einfach so zurückgeben. Gerade jetzt müssen wir uns organisieren, und das nicht nur innerhalb der radikalen Linken. Wir müssen endlich damit anfangen uns mit den Menschen zu organisieren, denen wir unsere bedingungslose, internationale Solidarität zusprechen, wir müssen anfangen die Arbeiterklasse zu mobilisieren und uns mit richtiger Politik beschäftigen anstatt irsinnigen Ideen von einer friedlichen und freihen Welt, ohne einer Revolution. Es gibt so viele Anhaltspunkte um jetzt diese Solidarität in allen Formen durchzusetzen und die Arbeiterklasse zu einem umdenken zu ermutigen.

Es gibt derzeit nicht ansatzweise die öffentliche Diskussion darüber wirklich etwas zu verändern, sondern nur wie man das rettet, was sich sowieso schon die letzten Jahre auf eine Krise zugespitzt hätte. Es geht den Ausbeuter*innen des Kapitalismus darum, dass man für sie ihr Leben aufs Spiel setzt, aber nie umgekehrt. Wir haben bewiesen, dass wir ohne sie leben können, doch sie haben nie bewiesen, dass sie ohne uns leben können. Arbeiter*innen werden durch leere Worte motiviert sich Risiken auszusetzen, denen die Ausbeuter*innen sich nicht im Traum aussetzen lassen würden. Wie wir wissen; der Kapitalismus braucht Krisen, und es hat sie schon immer gegeben. Und wenn der Kapitalismus nicht durchbrochen wird, dann wird er sich eigenständig reproduzieren und wieder fortpflanzen, und das immer zu Gunsten der Herrschenden, der Imperialist*innen, der Faschist*innen, der Kapitalist*innen.

Und das angebliche „solidarische Geklatsche“ mag eine nette Geste sein, nur unterstützt es eher diese leeren Worte der Herrschenden. Konsequent wäre es, möglichst viele Menschen zu mobilisieren und zu politisieren für den Kampf gegen die herrschende Klasse und den Imperialismus um so wirkliche Veränderungen herbeizuführen. Das heißt auch raus aus der Wohlfühlzone, gerade jetzt. Es geht hier um so vieles mehr, als um das „Szenegehabe“ der radikalen Linken.

Krisen gab es schon vorher, aber das Virus ist nicht die Krise. Es soll, laut den Herrschenden, alles wie zuvor weitergehen, nur ist das die eigentliche Katastrophe. Der Imperialismus und der Kapitalismus sind das Virus. Bereitet euch vor, geht raus und politisiert die Menschen, die wir jetzt erreichen müssen. Schaut euch um, redet, versucht zu mobilisieren und zu politisieren, potentielle Genoss*innen seht ihr auf der Straße, arbeiten mit euch zusammen oder sind eure Nachbar*innen.

„Solidarität geht nur antiimperialistisch und internationalistisch;

hört auf zu klatschen, organisiert euch!“

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

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