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Unser Bericht zum Weltfrauenkampftag

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Unser Bericht zum Weltfrauenkampftag

Clara Zetkin sagte einst: „Die bürgerlichen Frauenrechtler*innen vergessen immer, dass zwischen Bürgerfrauen* und Proletarier*innen ein unüberbrückbarer Klassengegensatz besteht. Die Arbeiter*innen müssen diesem zurufen: Wir halten uns für zu Gut euch die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Eure Privilegien sind Folge unserer Armut.“

Clara Zetkin, als revolutionäre Feministin, macht mit diesem Zitat vor allem eines deutlich: bürgerlicher Feminismus ist nicht unsere Vorkämpferin oder Verbündete. Statt Revolution – Selbstverwirklichung. Statt Humanität – Leistungsgesellschaft. Statt Emanzipation – Repräsentationspolitik. Statt Feminismus – Elitenprojekt.

Heute am 8 März, dem internationalen feministischen Kampftag, klettern wir auf die Barrikaden und vereinen uns im Widerstand für einen klassenbewussten, internationalen und selbst organisierten, revolutionären Feminismus. Von der Regierung und dem Staat werden wir im Stich gelassen. Reform über Reform und doch nur ein Schauspiel der Privilegierten und Reichen. Solange wir in einem ausbeuterischen System Leben, in dem die Menschen Macht für ihren Profit manipulieren, wird es für uns nie eine wahre Befreiung geben. Die vom Gesetz gegebene formale „Gleichstellung“ von Proletarier*innen und Bourgoisfrauen*, nützt nichts wenn auf der realen Ebene Brutalität herrscht und FINTA*s massenhaft in die Armut gedrängt werden. Feminismus heißt praktische Solidarität und Zusammenhalt, egal wo auf dieser Erde. Feminismus heißt unser System zu revolutionieren.

„Keine Befreiung der Frau ohne den Sozialismus, kein Sozialismus ohne die Befreiung der Frau“ – Alexandra Kollontai

Außerdem nutzen wir diesen Tag um nochmal auf Sozialistische Held*innen aufmerksam zu machen

Trotz des nervigen Wetters versammelten sich dann am Abend rund 500 Personen am Jungfernstieg, die von den Veranstalter*innen dann sehr schnell zur Hälfte wieder weggeschickt wurden, weil die Kundgebung ansonsten von den Veranstalter*innen beendet wird, eine Kapitulation vor den Bullen wie wir sie von den dort organisierenden bereits kennen.Uns lässt es ein wenig sprachlos zurück das pseudo feministische und reaktionäre Parteien mit mehreren Gruppen im Bündnis sitzen, die mit ihrer Anwesenheit nichts als Wahlkampf betreiben und dem Bündnis so eine bürgerliche und reaktionäre Außendarstellung verpassen was wohl oder übel von so einigen Gruppen des Bündnisses dankend angenommen wurde !So wurden zum Beispiel in der Berichterstattung seitens des Bündnisses über die gelaufenen Aktionen penibel darauf geachtet Kommunistisch Organisierte Finta*-Personen (Frauen, Inter, nicht binär, Trans, Agender) unsichtbar zu halten wenn sie als solche erkennbar waren!Die Bürgerlichen Parteien nutzen solche Bündnisse um sich auf die Fahnen zu schreiben wie feministisch und gut sie wären, da sie allerdings dieses Unterdrückersystem um jeden Preis erhalten wollen führen sie dadurch auch zwangsläufig das Patriarchat fort!Sie führen uns FINTA*s  nicht zur Befreiung sondern führen unsere Sklaverei fort!Das Parteien wie die Grünen eben keinen Fortschrittlichen Feminismus vertreten sondern lieber bei der Unterdrückung der Arbeiter*innen durch patriarchale Gewalt bleiben wollen ist für uns nichts neues, umso mehr fragen wir uns weshalb sich als revolutionär verstehende Gruppen an diesem Bündnis teilnehmen!?Frauenkampf ist international! Frauen* die kämpfen sind Frauen*s die Leben