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Unsere Häuser sind nicht verhandelbar, Miethaie verpisst euch!

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Unsere Häuser sind nicht verhandelbar, Miethaie verpisst euch!

Der Flyertext:
Viele kennen es: ein Brief vom Vermieter in dem verkündet wird das die Miete wieder einmal gestiegen, oder auch das ein Mietvertrag garnicht erst zustande kommt aufgrund der Miethöhe!

Gleichzeitig können wir alle sehen wie teilweise ganze Häuser leer stehen, allerdings sind das nicht nur Häuser die direkt an der Stadtgrenze oder in ländlichen Gebieten liegen sondern unter anderen in unmittelbarer Nähe zu Hamburgs Stadtmitte und beliebten Wohngebieten, in Eimsbüttel, Ottensen, der Sternschanze, oder Altona!

Viele dieser Wohnungen und Häuser stehen seit mehreren Jahren leer und sind von den Besitzern sich selber überlassen! Trotz der guten Lage werden sie nicht zur Miete angeboten! Grund sind in den meisten Fällen Spekulationen und der Gedanke soviel Geld wie möglich aus den Mieter*innen rauszupressen!

Während dieser ganze Wohnraum frei steht und vor sich hin zerfällt sterben immernoch Obdachlose auf der Straße weil sie keinen Ort haben an den sie sich vor Kälte im Winter oder anderen Gefahren zurückziehen können!

Für uns Jugendliche und Arbeiter*innen bedeutet das dass wir uns den Traum einer eigenen Wohnung in zentraler Lage nicht erfüllen können weil wir die hohen Mieten nicht stemmen können! Oftmals müssen wir einen oder sogar mehrere Nebenjobs haben um uns die Miete und Essen leisten zu können! Wir werden dazu gezwungen in die Randbezirke zu ziehen wo die Miete gerade so noch ohne Nebentätigkeiten gezahlt werden kann, um irgendwelchen Bankern und anderen Bonzen unseren ehemaligen Wohnraum zu überlassen die sich dank unserer Arbeit diese Miete ohne Schmerzen haben zu müssen leisten können!

Wir werden aus den Vierteln in denen wir wohnen und weiter wohnen wollen gedrängt und das ganze wird noch als „Aufwertung“ des Viertels betitelt!

Das Wort Gentrifizierung beschreibt nichts anderes! Spekulanten und Investoren kaufen sich die Häuser in denen wir wohnen sanieren diese, erhöhen die Miete ins unbezahlbare, schmeißen uns sobald sie können raus, machen die Kioske in den Vierteln dicht weil die Treffen der Arbeiter*innen zu einem Feierabendbier und mal vom Anstrengenden Tag runterkommen dem Ansehen des Viertels schädigen und die reichen Nachmieter vergraulen oder sie überlassen die Häuser sich selber um dann wenn die Mieten noch weiter gestiegen sind die Fläche anzubieten!

Es wird ganz offen mit Grundrechten gespielt und den Bedürftigen vorenthalten! Wenn du weniger verdienst bist du denen egal und musst Platz für in ihren Augen mehrwertige Leute Platz machen!

Die Art mit der unser Recht auf wohnen mit Füßen getreten wird ist gesellschaftlich bedingt! Hast du Geld bist du was wert hast du keins kann dein Vermieter auf dich spucken! Es geht um maximalen Profit den unsere Vermieter bekommen wollen, den wir allerdings durch unser niedriges Gehalt nicht zahlen können weswegen wir lieber auf die Straße gesetzt werden als weniger Geld zu verdienen! Um Wohnungen mit angemessenen Standards und einem gerechten Mietvertrag bekommen zu können müssen wir das System zu Fall bringen und ein gerechtes System etablieren!

Wohnraum muss vergesellschaftet werden um den Leuten ihr Grundrecht zuzusichern!

Von der Politik werden wir alleine mit den Miethaien und Spekulanten gelassen! um unseren Anspruch auf guten Wohnraum zu bekommen müssen wir uns den leerstehenden Raum nehmen!

Die Häuser und Wohnungen dem Volke! Den Bonzen, Miethaien und Spekulanten müssen wir einen Riegel vorschieben!

Organisiere dich, denn alleine sind wir von Anfang an dem Scheitern verurteilt! Nur gemeinsam sind wir stark!

Unsere Wohnungen sind nicht verhandelbar! Miethaie verpisst euch!