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Was ist „Imperialismus“?

Internationalistische, Antifaschistische, Antikapitalistische und Antiimperialistische Jugendgruppe aus Hamburg

Was ist „Imperialismus“?

Was ist „Imperialismus“ und warum müssen wir antiimperialistisch sein? Imperialismus bezeichnet das Streben von kapitalistisch, weiter entwickelten Staaten, ihre Macht weit über die eigene Landesgrenze hinaus aus zu dehnen, und sich somit mehr Herrschaft anzueignen. Das kann da durch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden vom stärkeren Land abhängig gemacht werden. Das Zeitalter des Imperialismus prägt heute mehr denn je die Weltpolitik. Der Wettstreit um die Kolonien führte im 20. Jahrhundert zu zwei Weltkriegen. Viele der heutigen Probleme der, so genannten, Dritteweltländer haben ihre Wurzeln im Imperialismus. Armut, soziale Ungerechtigkeit, wirtschaftlich geschwächte Staaten, und die Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre sind Folge des Imperialismus.

Lenin definierte den Imperialismus als höchste Stufe des Kapitalismus. Wer sich als antikapitalistisch bezeichnet muss sich auch als antiimperialistisch bezeichnen. Ansonsten wird der „schlimmste“ Teil der Unterdrückerstaaten nicht bei dem genannt wird was sie wirklich sind! Beispielsweise ist Deutschland schon lange nicht mehr nur kapitalistisch sondern schon längst imperialistisch!

Als Kommunist*innen stehen wir an der Seite der vom Imperialismus ausgebeuteten und unterdrückten, wie beispielsweise Palästina, oder die Bewegung aller Menschen die vom Patriarchat unterdrückt werden!
Antikapitalistische Ansichten reichen nicht um, das Weltgeschehen zu verstehen!
Wie Karl Liebknecht sagte „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ organisiert euch gegen die Unterdrückung!

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